Digitale Essensgutscheine einlösen mit der MateMateMate-App

Restaurant auswählen und Essen bestellen

1. Restaurant auswählen & Essen bestellen

Einfach wie gewohnt Essen und Trinken bestellen. Wir unterstützen alle Restaurants, Supermärkte, Imbisse und Lieferdienste in Deutschland.

Essen bezahlen & Beleg fotografieren

2. Essen bezahlen & Beleg fotografieren

Nach dem Essen einfach bezahlen und den Beleg mit der MateMateMate-App fotografieren und einreichen.

Geld rückerstattet bekommen

3. Geld rückerstattet bekommen

Mit der nächsten Gehaltsabrechnung wird dann der Erstattungsbetrag zusammen mit dem Monatsgehalt auf das Konto überwiesen.

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Enthält zusätzliche Beispiele zur Berechnung der Steuervorteile

Häufige Fragen & Antworten

Pro Mittagessen kann man als ArbeitgeberIn digitale Essensgutscheine bis zu einem Maximalwert von €6,50 pro MitarbeiterIn und Arbeitstag ausgeben. Diese Zuzahlung setzt sich aus zwei Teilen zusammen:

Einerseits aus dem pauschal versteuerten Sachbezugswert in der Höhe von max. €3,40 und andererseits dem steuerfreien Anteil in der Höhe von €3,10.

€6,50 (digitaler Essensgutschein) = €3,40 (Sachbezugswert, pauschal versteuert) + €3,10 (steuerfrei)

Der pauschal versteuerte Anteil wird mit 25% versteuert. Dazu kommen ggfs. noch Kirchensteuer sowie der Solidaritätszuschlag. Die tatsächliche Höhe des pauschal versteuerten Anteils hängt zuletzt auch davon ab, ob und wie viel die MitarbeiterIn zum eigenen Mittagessen selbst dazu zahlt.

Generell gilt: je höher die Zuzahlung durch die MitarbeiterIn, desto niedriger der pauschal versteuerte Anteil für das Unternehmen.

Zahlt die MitarbeiterIn €3,40 oder mehr selbst zum Mittagessen dazu, reduziert sich der pauschal versteuerte Sachbezugswert der ArbeitgeberIn bis hin auf Null. Das bedeutet, wenn in diesem Beispiel die Mahlzeit mehr als €9,90 kostet, ist der ausgegebene Essensgutschein zur Gänze steuerfrei für die ArbeitgeberIn:

€9,90 (Gesamtkosten Mittagessen) = €6,50 (digitaler Essensgutschein) + €3,40 (Zuzahlung durch MitarbeiterIn)

Wenn also die MitarbeiterIn €3,40 selbst bezahlt, hat das Unternehmen einen Sachbezugswert von €0 (pauschal versteuert) sowie einen steuerfreien Anteil von €3,10.

Digitale Essensgutscheine haben den großen Vorteil, dass damit Steuern gespart (oder sogar auf Null gesenkt) werden können, während bei einer klassischen Gehaltserhöhung die Lohnnebenkosten immer anfallen.

Das bedeutet, dass es aus steuerlicher und unternehmerischer Sicht Vorteile bietet, einen Teil des Gehalt in digitalen Essensgutscheine auszugeben.

Digitale Essensgutscheine sind die Weiterentwicklung der klassischen, gedruckten Essensgutscheine. Oft werden diese auch einfach als Essenszuschuss, Verpflegungsmehraufwand oder Mitarbeiterverpflegung bezeichnet.

Zu den Nachteilen von Essensgutscheine in Papierform zählt, dass bereits Steuern auf sie anfallen, unabhängig davon ob sie ausgegeben wurden oder nicht. Außerdem können klassische Essensgutscheine nicht automatisch an MitarbeiterInnen vergeben werden und sie sind darüber hinaus an Partner-Restaurants gebunden.

Digitale Essensgutscheine von MateMateMate sind hingegen einfach auszugeben, werden nur steuerrelevant, wenn sie tatsächlich verwendet werden, und sie funktionieren darüber hinaus mit jedem Restaurant, Supermarkt, Imbiss und Lieferdienst in Deutschland. Wichtig ist lediglich, dass die MitarbeiterIn einen Beleg für das Mittagessen erhält.

Das Steuergesetz in Deutschland regelt das Einlösen von Essensgutscheine. Es besagt unter anderem, dass von der ArbeitgeberIn gewährte Essenszuschüsse nicht während Krankheitstagen oder Urlaubstagen eingelöst werden dürfen.

An Feiertagen sowie Samstagen und Sonntagen dürfen Essensgutscheine nur dann eingelöst werden, sofern an diesen Tagen gearbeitet wird. Außerdem darf nur ein Essensgutschein pro Arbeitstag für das Mittagessen verwendet werden.

Wenn das Mittagessen in Supermärkten gekauft wird, ist zu beachten, dass damit keine Privatverkäufe abgedeckt werden dürfen. Es dürfen daher nur Lebensmittel gekauft werden, die zum sofortigen Verzehr geeignet oder zum Verbrauch während der Essenspausen bestimmt sind (z. B. belegte Brötchen, Kuchen, Salate etc).

Das deutsche Finanzamt hat entschieden, dass ab 15 digitale Essensgutscheine pro MitarbeiterIn und Monat eine Pflicht zur Feststellung der Abwesenheitstage erfolgen muss, was zur Folge hat, dass im kommenden Monat dann die Essensgutscheine dementsprechend angepasst werden müssen.

Das heißt aus pragmatischen Gründen erlauben wir aktuell die Ausgabe von max. 15 digitalen Essensgutscheine pro MitarbeiterIn und Monat, um die Verwaltung einfach zu halten.

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